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KI-gestützte Suche: Alles, was Du für Deine SEO-Strategie wissen musst
In den letzten Monaten hat die rasante Entwicklung der künstlichen Intelligenz die (SEO-)Welt regelrecht auf den Kopf gestellt. ChatGPT search, Google’s AI Overviews und Perplexity sind nur einige Beispiele für die neuen Technologien, die bei SEOs sowohl Begeisterungsstürme als auch Bedenken auslösen.
In Anbetracht des rasanten Tempos überrascht es nicht, dass viele aktuell Mühe haben, mitzuhalten. Wie passt man seine Strategien am besten der neuen Realität an?
In diesem Artikel erhältst Du einen klaren Überblick über die aktuellen Entwicklungen. Wir zeigen Dir, welchen Einfluss die KI-gestützte Suche auf das Nutzerverhalten und SEO Best Practices hat. Außerdem geben wir Dir praktische Tipps an die Hand, um Deine SEO-Strategie für die Zukunft zu wappnen.
Inhalt
- Ein kurzer Überblick über die Entwicklung von KI für die Internetsuche
- Die aktuell wichtigsten KI-gestützten Suchmaschinen und -funktionen
- Wie KI den Suchmaschinenmarkt und das Nutzerverhalten verändert
- SEO-Strategien im Zeitalter der KI-Suche
- Wie sieht die Zukunft der KI-gestützten Suche aus?
- KI wird uns erhalten bleiben – aber die SEO-Grundlagen auch
Ein kurzer Überblick über die Entwicklung von KI für die Internetsuche
KI-gestützte Internetsuche mag vielleicht auf den ersten Blick wie eine brandneue Sache erscheinen, ist sie aber nicht. Tatsächlich nutzen Suchmaschinen wie Google schon seit fast einem Jahrzehnt KI im Hintergrund. Hier ein kurzer Überblick über die wichtigsten Entwicklungen:
- 2015: Google führt RankBrain ein, den ersten selbstlernenden Algorithmus, der sich ohne menschliches Eingreifen selbst trainiert.
- 2018: BERT wird ausgerollt und verbessert Googles Fähigkeit, Suchanfragen zu verstehen und zu beantworten.
- 2021: Google führt MUM ein – ein Modell, das 1.000 Mal leistungsfähiger als BERT sein soll.
Diese KI-gesteuerten Algorithmen unterstützen Google dabei…
- die menschliche Sprache und ihre Feinheiten besser zu verstehen, selbst wenn Suchende ihre Anfragen unpräzise formulieren.
- personalisierte und relevante Suchergebnisse zu liefern, indem das System aus dem Verhalten und den früheren Suchanfragen der Nutzer lernt.
- zu verstehen, welche die nützlichsten Websites sind, indem ihre Inhalte und Vertrauenswürdigkeit bewertet werden.
- fortschrittliche Suchfunktionen wie Bild- und Sprachsuche anzubieten, die neue Wege eröffnen, um Informationen zu finden.
Durch das kontinuierliche Lernen aus Daten ist Google mithilfe von KI intelligenter und genauer geworden. Für Nutzer heißt das, sie finden das Gesuchte schneller und effizienter.
Obwohl jedes dieser Updates einen bedeutenden Fortschritt der Suchmaschinentechnologie darstellt, war dieser Fortschritt bei der herkömmlichen Suche eher weniger zu spüren. Erst mit dem Aufkommen von KI-Chatbots wie ChatGPT konnte man das Potenzial für drastische Veränderungen deutlich erkennen.
Die aktuell wichtigsten KI-gestützten Suchmaschinen und -funktionen
Google ist in Sachen KI definitiv eine dominierende Kraft und im Bereich der Suchmaschinen nach wie vor die Nummer eins. Doch die Konkurrenz schläft nicht. KI verändert die Art und Weise, wie Internetsuche funktioniert, und ChatGPT ist nicht der einzige Konkurrent, den Google im Auge behalten sollte.
Werfen wir nun einen genaueren Blick auf die aktuell wichtigsten KI-gestützten Suchmaschinen und -funktionen.
Google Suche
Wie bereits erwähnt, nutzt Google schon seit fast einem Jahrzehnt KI für seine Suchmaschine. Allerdings hat Google erst als Antwort auf ChatGPT mit der Integration von generativer KI in die Suche gestartet. Das wichtigste Feature sind hier die AI Overviews.
Google hat zwar mit Gemini auch einen eigenen KI-Chatbot entwickelt, allerdings ist dieser nicht in der Lage dazu, im Internet zu suchen.
Falls Du Zugang zu Search Labs hast, kannst Du außerdem experimentelle Suchfunktionen wie KI-Videosuche, erweiterte Anpassungen von AI Overviews und intelligente Entdeckung von Themen aktivieren.
Überblick über Googles wichtigste KI-Suchfunktionen:
AI Overviews: Vollständige Antworten oder Zusammenfassungen in den Suchergebnissen, die von Googles Large Language Model (LLM) Gemini aus bestehenden Inhalten im Web generiert werden.
Bildersuche: Eine Suche basierend auf Bilddateien oder Links, die die „ Reverse Image Search“, Googles KI-Bilderkennungstechnologie, nutzt.
Search Labs: Zugang zu den neuesten experimentellen KI-Features für die Google Suche. Dazu gehören angepasste Overviews und Follow-up Fragen (nur für ausgewählte Nutzer verfügbar).
Microsoft Bing
Microsofts umfangreiche Investitionen in OpenAI haben dazu beigetragen, dass das Unternehmen Google bei der Implementierung generativer KI in seine Suchmaschine zuvorkam. Microsoft war das erste Unternehmen, das ein Produkt wie Copilot, einen GPT-gestützten KI-Assistenten, auf den Markt brachte und die KI-gestützte Plattform in seine Suchmaschine integrierte.
Obwohl Bing im Vergleich mit Google oft als Nachzügler gilt, zeigt sich Microsoft in Sachen KI-Integration deutlich innovativer und ambitionierter. Die KI-Funktionen von Bing sind mittlerweile fast weltweit verfügbar (mit Ausnahme einiger Länder wie Russland und China).
Dies sind die wichtigsten KI-Suche-Features von Microsoft:
KI-Zusammenfassungen: Microsofts Pendant zu den AI Overviews von Google. Sie kombinieren die Leistungsfähigkeit von Large Language Models (LLMs) mit den traditionellen Suchergebnissen.
Tiefe Suche: Diese Funktion verbessert die Suchergebnisse von Bing mithilfe der generativen KI GPT-4.
Microsoft Copilot: Mit nur einem Klick kannst Du Deine Anfrage an Copilot, den KI-Assistenten von Microsoft, senden.
Bildersuche: Eine Funktion, die der KI-gestützten Bildersuche von Google ähnelt.
ChatGPT search
Mit der Integration von Suchfunktionen in ChatGPT tritt OpenAI in direkten Wettbewerb mit Google und anderen Suchmaschinen.
In diesem Duell zwischen alt und neu punktet ChatGPT besonders mit den kontextuellen Fähigkeiten. So kann es beispielsweise umgangssprachliche Anfragen wie „gib mir alle neuen Ankündigungen von OpenAI“ ziemlich gut verarbeiten.
Allerdings schlägt sich ChatGPT noch mit einigen Problemen herum. Manchmal werden zum Beispiel veraltete Ergebnisse als „aktuell“ geliefert. Außerdem hat ChatGPT Probleme, Informationen korrekt ihren Quellen zuzuordnen.
Die geografische Verfügbarkeit von ChatGPT ist ähnlich wie bei Bing.
Die wichtigsten Suchfunktionen von ChatGPT im Überblick:
ChatGPT-Suche: Mit einem Klick auf „Suche“ kannst Du basierend auf Deiner Suchanfrage im Internet recherchieren.
Medien-Partnerschaften: ChatGPT greift auf Nachrichten von einer wachsenden Zahl an Medienpartnern zu, darunter Associated Press, Reuters und The Atlantic.
Datenvisualisierungen: Lass Dir aktuelle Informationen zu Nachrichten, Sport, Wetter und Börse in Form von grafischen Darstellungen anzeigen.
Karten: Mit der Kartenfunktion findest Du lokale Unternehmen, Dienstleistungen und Sehenswürdigkeiten.
Perplexity AI
Perplexity (weltweit verfügbar) fügt nicht nur generative KI zur Suche hinzu oder fügt die Suche zur generativen KI hinzu: Perplexity wurde von Grund auf als KI-Suchmaschine entwickelt. eine Mischung aus traditioneller Suche und generativer KI in einer einzigen, nahtlosen Erfahrung.
Die wichtigsten Features:
- Konversationelle Suche: Stell Dir vor, Du würdest ChatGPT und Googles KI-Übersichten in einem Tool vereinen.
- KI-generierte Antworten: Deine Suchanfragen werden mit Hilfe von GPT-4 und Quellen aus dem Internet beantwortet.
- Transparente Quellenangaben: Die für die Antworten verwendeten Quellen im Internet sind direkt verlinkt und können mit einem Klick aufgerufen werden.
- Bilder- und Videosuche: Du kannst in Perplexity gezielt nach Bildern und Videos suchen.
- Generieren von Bildern: Mit Tools wie Dall-E 3 und Stable Diffusion XL kannst Du visuelle Inhalte erstellen.
- Ähnliche Fragen: Ähnlich wie bei Googles „Weitere Fragen“ werden Dir thematisch passende Folgefragen vorgeschlagen.
Neben Perplexity gibt es noch weitere Nischen-KI-Suchmaschinen, die für SEOs interessant sein könnten. Ein Beispiel ist Brave Search, eine auf Datenschutz ausgerichtete Suchmaschine, die besonders bei sicherheitsbewussten Nutzern Anklang findet.
Wie KI den Suchmaschinenmarkt und das Nutzerverhalten verändert
Google dominiert zwar mit einem Anteil von 89,33% (Oktober 2024) weiterhin den Markt für Suchmaschinen, aber es ist tatsächlich der niedrigste Wert seit über einem Jahrzehnt (89,27% im März 2014) und das erste Mal seit März 2015, dass der Marktanteil unter 90% gefallen ist. Es lässt sich definitiv ein Zusammenhang zwischen der Popularität von künstlicher Intelligenz und ChatGPT einerseits und dem zunehmenden Wettbewerb mit den führenden Suchmaschinen wie Google andererseits beobachten.
Wird generative KI die traditionellen Suchmaschinen ersetzen?
Seit ChatGPT in aller Munde ist, wird wild darüber spekuliert, ob generative KI klassische Suchmaschinen ablösen könnte. Tatsächlich hat ChatGPT einige Vorteile gegenüber herkömmlichen Suchmaschinen:
- Blitzschnelle Ergebnisse
- Relevante Antworten
- Vollständige Ergebnisse
- Ideal für die Generierung von Ideen, Listen und Zusammenfassungen
- Keine Notwendigkeit, sich durch Websites zu klicken
- Angenehmes Erlebnis, das an ein Gespräch erinnert
Allerdings hat generative KI auch einige Schwächen:
- Abhängigkeit vom Zugang zu bestehenden Daten und Inhalten: KI-Modelle sind sehr stark von der Qualität und Bandbreite der Daten abhängig, mit denen sie trainiert werden.
- Probleme mit Urheberrecht, Eigentum und Quellenangaben: KI-generierte Inhalte werfen komplexe rechtliche und ethische Fragen zu geistigem Eigentum und korrekten Quellenangaben auf.
- Falschinformationen: KI kann, besonders bei aktuellen Ereignissen und besonderen oder Nischenthemen, falsche oder irreführende Antworten produzieren.
- Mangelnde Tiefe: KI-generierte Inhalte liefern oft oberflächliche Informationen ohne das nuancierte Verständnis, die tiefgehende Expertenanalyse oder die persönliche Perspektive, die Menschen bieten können.
- Qualität von Daten und Ergebnissen nimmt ab: Mit zunehmender Nutzung von KI-Systemen zur Generierung von Web-Inhalten, die wiederum zum Trainieren der Modelle verwendet werden, besteht die Gefahr eines negativen Feedback-Loops, der die Qualität der Informationen im Laufe der Zeit immer schlechter macht.
Was die Daten sagen
Laut Adobe hat sich der Traffic von KI-gesteuerten Chatbots im Jahr 2024 verdoppelt. Gleichzeitig sind Weiterleitungen zu Online-Shops, die in Tools wie ChatGPT erwähnt werden, seit 2023 um das Achtfache gestiegen.
Dieselbe Umfrage ergab, dass zwei von fünf Verbrauchern planten, generative KI für ihre Weihnachtseinkäufe 2024 zu nutzen.
Solche Schlagzeilen verleiten zu der Annahme, dass Kunden Suchmaschinen gegen generative KI eintauschen. Allerdings zeigen die Daten nicht, dass Menschen Suchmaschinen weniger als vorher nutzen oder sie durch Tools wie ChatGPT ersetzen würden. Sie verwenden die KI-Tools möglicherweise einfach als Ergänzung zu den bekannten Suchmaschinen.
Im Zeitalter der generativen KI ist es wichtiger denn je, Aussagen kritisch zu hinterfragen und ihre Quellen zu prüfen. Eine gemeinsame Studie von Reuters und der Universität Oxford zur Nutzung und Wahrnehmung von generativer KI zeichnet z.B. ein ganz anderes Bild, als die Schlagzeilen vieler Tech-Journalisten:
- ChatGPT wird zwei- bis dreimal häufiger genutzt als Google Gemini und Microsoft Copilot.
- Dennoch nutzen nur 2% der Menschen in Großbritannien und 7% in den USA ChatGPT täglich.
- 25 % der Befragten haben noch nie von den bekanntesten KI-Tools gehört.
Eine Studie der Harvard Business Review zu den häufigsten Anwendungsfällen von generativer KI zeigt folgende Verteilung:
- Technische Unterstützung und Fehlerbehebung (23 %)
- Erstellung und Bearbeitung von Inhalten (22 %)
- Hilfe im Beruf oder Privatleben (17 %)
- Lernen und Bildung (15 %)
- Kreativität und Freizeit (13 %)
- Recherche, Analyse und Entscheidungsfindung (10 %)
Laut Daten der Ofcom aus dem Jahr 2024 haben mehr als die Hälfte der Erwachsenen in Großbritannien generative KI noch nicht ausprobiert, wobei 38 % angeben, „kein Interesse“ daran zu haben. Unter den Nutzern von generativer KI ist die Suche nach Inhalten der Hauptgrund, aber weniger als jeder Fünfte (18 %) vertraut den Ergebnissen.
Diese Daten zeigen, dass KI-Tools zumindest derzeit noch nicht wirklich im Mainstream angekommen sind. Allerdings könnte sich dies in den nächsten Jahren durchaus ändern, wenn die Technologie sich noch weiter verbessert.
Die Suche im Internet geht schon jetzt über Google und traditionelle Suchmaschinen hinaus – und das ganz unabhängig vom Einfluss der KI. Die Hälfte der Produktsuchen finden bereits auf Amazon statt, während Gen Z zunehmend Instagram und TikTok nutzt, um Restaurants und andere Unternehmen in ihrer Nähe zu finden.
Derzeit ist es noch zu früh, um zu sagen, ob KI einen ähnlichen Einfluss auf das Suchverhalten haben wird. Wir können aktuell eher eine tiefere Integration von generativer KI-Technologie in traditionelle Suchmaschinen wie Google und Bing beobachten, anstatt dass ChatGPT diese Suchmaschinen vollständig ersetzt.
SEO-Strategien im Zeitalter der KI-Suche
Die rasante Entwicklung der KI-Suche und der Mangel an historischen Daten für Features wie AI Overviews machen die Optimierung zu einer echten Herausforderung. Wie kannst Du Dich an die aktuelle Situation anpassen, wenn sich die Spielregeln für die KI-Suche ständig ändern?
Denke langfristig
Die Rolle von KI bei der Internetsuche ist noch ziemlich neu. In fünf Jahren ist generative KI vielleicht der wichtigste Treiber für die Suche, vielleicht aber auch nicht.
Sicher ist nur eines: Die Rolle der KI in der Suche wird sich weiterhin verändern.
Google hat zum Beispiel die Häufigkeit von AI Overviews seit ihrer Einführung mehrfach reduziert. Wer im letzten Jahr also zu viel in die Optimierung für AI Overviews investiert und dafür andere Maßnahmen vernachlässigt hat, hat sich damit nicht unbedingt einen Gefallen getan.
Aber neue Entwicklungen wie AI Overviews eröffnen auch attraktive neue Möglichkeiten, um Sichtbarkeit für Dein Unternehmen zu generieren, und Du solltest sie auf jeden Fall als Teil Deiner SEO- und Marketing-Strategie im Auge behalten.
Vergiss dabei nicht: Die meisten Grundprinzipien für SEO und Marketing bleiben weiterhin relevant(dazu gleich mehr). Verliere sie daher nicht aus den Augen, weil Du Dich übermäßig auf den neuesten Trend oder aktuelle Möglichkeiten konzentrierst.
Wir können mit ziemlicher Sicherheit sagen, dass uns AI Overviews oder ähnliche Features auch in Zukunft erhalten bleiben werden. Sie bieten neue Möglichkeiten, auf den Suchergebnisseiten Präsenz zu zeigen, bleiben aber weiterhin nur eine von vielen Taktiken, die Du im Rahmen Deiner übergeordneten Strategie ausprobieren solltest.
Maximiere Deine Sichtbarkeit in der organischen Suche
Die aktuell effektivste Art, um Deine Website für die KI-Suche zu optimieren, ist auch die am wenigsten innovative: Konzentriere Dich weiterhin auf die klassische Optimierung. Warum? Weil generative KI bevorzugt Informationen von gut rankenden und häufig zitierten Webseiten verwendet, denn diese Seiten gelten als zuverlässige Quellen für korrekte, klare Informationen.
Das gilt besonders für KI-Features von traditionellen Suchmaschinen wie AI Overviews. Google, Bing und Co. nutzen dort ähnliche Kriterien wie bei der klassischen Suche, um hochwertige, präzise und hilfreiche Inhalte für ihre KI-Ergebnisse zu identifizieren. Hohe Suchmaschinenrankings, hochwertige (relevante) Backlinks, Erwähnungen Deines Unternehmens und andere Signale für Reputation liefern KI-Systemen überzeugende Gründe, Deine Inhalte anzuzeigen.
Optimiere Deine Seiten also weiterhin für die traditionelle Suche (z. B. mithilfe von SEO-Tools wie Seobility). So steigerst Du gleichzeitig Deine Chancen, in AI Overviews und ähnlichen Features aufzutauchen.
Gib Suchmaschinen und KI die Genauigkeit, nach der sie suchen
Präzise, korrekte Informationen haben für Suchmaschinen oberste Priorität. Gleichzeitig ist Genauigkeit aber eine der größten Schwachstellen von KI-Systemen. Besonders Google hat ziemlich strenge Kriterien für die Qualität und Genauigkeit von Inhalten, die hauptsächlich in den E-E-A-T- und YMYL-Richtlinien festgelegt sind.
So lieferst Du Suchmaschinen und KI die erforderliche Genauigkeit::
- Optimiere Deine Inhalte nach den höchsten E-E-A-T- und YMYL-Standards.
- Zitiere in Deinen Inhalten hochwertige, vertrauenswürdige Quellen.
- Verwende verifizierte Informationen als Grundlage für Deine Kernaussagen und Argumente.
- Vermeide Behauptungen, die Du nicht belegen kannst.
- Überprüfe alle Fakten, bevor Du etwas veröffentlichst.
- Aktualisiere Deine Inhalte regelmäßig, damit sie korrekt bleiben.
Sei Originalquelle für vertrauenswürdige Informationen
Indem Du verifizierte Informationen zitierst, sorgst Du dafür, dass Deine Inhalte korrekt sind. Noch besser ist es allerdings, wenn Du selbst die Originalquelle für vertrauenswürdige Informationen bist, die gern von Publishern, Autoren und KI-Algorithmen zitiert werden. Diese Informationen könnten so aussehen:
- Umfragen, Studien und Berichte
- Fachkundige Datenanalysen
- Interviews mit Branchenexperten
- Case Studies mit einzigartigen Erkenntnissen
- Datenbasierte Thought-Leadership-Inhalte
Stärke Deine Glaubwürdigkeit durch Backlinks und digitale PR
Wir wissen bereits, dass Verlinkungen zu den wichtigsten Ranking-Faktoren für die organische Suche gehören. Und es deutet einiges darauf hin, dass sie auch dazu beitragen, dass Seiten in Googles AI Overviews erscheinen.
In dieser frühen Phase der generativen KI gibt es noch nicht viele Daten, die diesen Zusammenhang bestätigen. Es erscheint aber logisch, dass eingehende Links eine wichtige Rolle spielen:
- Hochwertige Links verbessern das organische Ranking.
- Inhalte mit hohem Ranking werden häufiger in KI-Ergebnissen angezeigt.
- Suchmaschinen interpretieren Links als Beweis für die Qualität, Relevanz und den Wert einer Website.
- Suchmaschinen scheinen für ihre KI-Ergebnisse ähnliche Ranking-Faktoren zu verwenden.
- Eingehende Links gehen in der Regel auch mit mehr Erwähnungen und Diskussionen einher.
- KI scheint eine Vorliebe für häufig zitierte Markennamen und Quellen zu haben.
Behalte die Relevanz für Deinen Unternehmenserfolg im Blick
Bei dem ganzen Wirbel um künstliche Intelligenz kann man schnell den Überblick verlieren, aber Du solltest weiterhin Deine Prioritäten im Blick behalten. Es wird viel darüber gesprochen, wie ChatGPT Google ablösen könnte oder wie AI Overviews Traffic wegnehmen, aber viel wichtiger ist doch, welche realen Geschäftsmöglichkeiten sich durch diese Entwicklungen ergeben.
Doch auch wenn Google vorerst Marktführer im Bereich der Internetsuche bleibt, gibt es eine weitere große Unsicherheit, mit der sich SEOs derzeit herumschlagen: Werden Googles AI Overviews und ähnliche KI-Funktionen den Websites ihren wertvollen Traffic wegnehmen?
AI Overviews: Sorge vs. Realität
AI Overviews liefern schnelle, klare Antworten auf Anfragen, indem Informationen aus verschiedenen Quellen zusammengeführt und in leicht verständlicher Form präsentiert werden.
Im Hinblick auf die Suchmaschinenoptimierung und SERP-Features bedeutet das eine erhebliche Veränderung: AI Overviews zielen darauf ab, Nutzerfragen direkt auf der Suchergebnisseite zu beantworten. Das könnte zur Folge haben, dass weniger Nutzer auf einzelne Websites klicken. Gleichzeitig eröffnen sich aber auch neue Chancen für Unternehmen und Websites, in diesen Übersichten präsent zu sein.
Fazit
Zusammenfassend können wir festhalten, dass die Entwicklung der KI-gestützten Suche dazu führen wird, dass Unternehmen sich anpassen und ihre Strategien überdenken müssen. Die wichtigsten Rankingfaktoren werden weiterhin relevant bleiben, während gleichzeitig neue Chancen in der KI-Suche entstehen, die Unternehmen nutzen können.